Follow-up Event to “From Prototype to Arsenal”
Unsere erste Veranstaltung „Vom Prototyp zum Arsenal“ (19.05.2026, Marienpark Berlin) befasste sich mit der Frage, wie Europa die Drohnenproduktion nach den Prinzipien der Automobilindustrie industrialisieren kann. Das Fazit war eindeutig: Die Technologie ist vorhanden, die Nachfrage ist vorhanden, und die etablierte europäische Industrie verfügt genau über die Produktionskapazitäten, Qualitätssysteme und das Know-how in der Lieferkette, die die Rüstungsindustrie heute benötigt.
Diese Folgeveranstaltung geht den nächsten Schritt: von den Prinzipien zu Partnerschaften. Die ukrainischen Rüstungshersteller sind keine Start-ups mehr. Es handelt sich um Scale-ups mit kampferprobten Produkten, Erfahrung in der Serienfertigung und gefüllten Auftragsbüchern, die aktiv nach europäischen Partnern, Kapital und Marktzugang suchen. Gleichzeitig suchen deutsche Industrieunternehmen nach glaubwürdigen Einstiegsmöglichkeiten in den Rüstungssektor, und Investoren suchen eher nach ausgereiften Assets als nach Wetten auf Unternehmen in der Frühphase. Die Verteidigungsindustrie ist in den Mittelpunkt der Private-Equity-Agenda gerückt: Plattforminvestoren und Family Offices bauen durch „Buy-and-Build“-Strategien führende Unternehmen im Verteidigungs- und Dual-Use-Bereich auf, und ukrainische Scale-ups sowie deutsche Mittelstandszulieferer sind genau die Add-on-Ziele, die sie benötigen.
Zusätzlich zeigt der Praxis-Workshop "Go to Market Defence" mit Oberstleutnant (Res) Ludwig Pergovacz anhand konkreter Beispiele, wie Unternehmen erfolgreich in den Defence-Markt einsteigen. Im Fokus stehen praxisnahe Handlungsempfehlungen zum Zugang zum BAAINBw, zu relevanten Beschaffungswegen sowie zu den für die Ukraine finanzierten Beschaffungsprogrammen.
